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	<title>pankow-normal-anders &#187; Homophobie</title>
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	<description>Wir sind Pankow - tolerant und weltoffen</description>
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		<title>Heteronormalisierung in der islamischen Welt? Sonntag, 8.11., 19.30</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus Pankow]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative "Wir sind Pankow"]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen in Pankow]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Islamische Staaten geraten durch die Verfolgung „Homosexueller“ immer wieder in den Blickpunkt, und wenn sich hierzulande deklassierte Halbstarke aggressiv gegenüber Schwulen zeigen, fragt man reflexartig nach ihrem „kulturellen Hintergrund“. Dabei ist die klassische arabische Liebeslyrik voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, die man in der Literatur des „aufgeklärten“ Abendlands vergeblich sucht. Angesichts dieses Widerspruchs zeichnet Georg Klauda die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Islamische Staaten geraten durch die Verfolgung „Homosexueller“ immer wieder in den Blickpunkt, und wenn sich hierzulande deklassierte Halbstarke aggressiv gegenüber Schwulen zeigen, fragt man reflexartig nach ihrem „kulturellen Hintergrund“. Dabei ist die klassische arabische Liebeslyrik voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, die man in der Literatur des „aufgeklärten“ Abendlands vergeblich sucht. Angesichts dieses Widerspruchs zeichnet Georg Klauda die Konzepte mann-männlicher Liebe in christlichen und muslimischen Gesellschaften vergleichend nach. Er zeigt den historischen Anteil des Westens an der Formierung antihomosexueller Diskurse in der islamischen Welt.</p>
<p>Mit: Georg Klauda (*1974), studierte Soziologie und ist Autor des 2008 erschienenen Buches “Die Vertreibung aus dem Serail”.</p>
<p>Eine Veranstaltung der Ini “Wir sind Pankow”  am 8. November 2009, 19.30, Sonntagsclub</p>
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		<title>Auseinandersetzung mit islamfeindlichen Äußerungen und Bekämpfung von Homophobie ist zentral!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 13:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homophobie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Es ist nicht selten, dass wir in Zeitungen über die Bekämpfung von Homophobie lesen und es im gleichen Atemzug um islamfeindliche Vorurteile geht. Für eine Auseinandersetzung mit Homophobie und Islam müsste ebenfalls stärker sensibilisiert werden.  So ein Beispiel in der Berliner Zeitung: Es wird  über die Gründung des Bündnisses gegen Homophobie berichtet und die Rede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht selten, dass wir in Zeitungen über die Bekämpfung von Homophobie lesen und es im gleichen Atemzug um islamfeindliche Vorurteile geht. Für eine Auseinandersetzung mit Homophobie und Islam müsste ebenfalls stärker sensibilisiert werden.  So ein Beispiel in der Berliner Zeitung: Es wird  über die Gründung des <a href="../2009/09/buendnis-gegen-homophobie-gegruendet/">Bündnisses gegen Homophobie</a> berichtet und die Rede von Alexander Zinn vom LSVD (Lesben- und Schwulenverband) zitiert:</p>
<p>&#8220;Unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund seien Vorurteile gegenüber Schwulen besonders weit verbreitet, so Zinn. Umso positiver fiel daher das Engagement von Türkiyemspor auf. Seit vier Jahren unterstützt der Fußballverein die &#8220;Respect Games&#8221;, eine Kampagne des LSVD. Das Foto eines jungen Fußballers bei Türkiyemspor zierte die Plakate.&#8221; <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0924/berlin/0064/index.html">(Berliner Zeitung, 24.09.09)</a></p>
<p>Hier wird behauptet, dass Menschen mit Migrationshintergrund besonders stark schwulen- und lesbenfeindlich seien. Dieses ist eine Position, die in Wissenschaft wie Praxis umstritten ist. Vor allem aber ist so eine Aussage problematisch, weil damit schnell weit verbreitetem Rassismus das Wort geredet wird.</p>
<p>Mit der <a href="http://www.pankow-normal-anders.de/2009/09/8-november-heteronormalisierung-in-der-islamischen-welt-19-30-im-sonntagsclub/">Heteronormalisierung der islamischen Welt</a> beschäftigen wir uns als Initiative in einer Abendveranstaltung am 8.11.2009.</p>
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		<title>Bündnis gegen Homophobie gegründet!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 13:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homophobie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p class="wp-caption-text">Resolution auf Leinwand</p>
<p>&#8220;Homophobie geht uns alle an&#8221;, so heißt es im Aufruf des neuen Bündnisses, das sich gestern im Roten Rathaus zusammen fand. Die Unterzeichner verpflichten sich, im Alltag jeglicher Form der Diskriminierung entgegenzutreten. Unter den unterzeichnenden befinden sich zahlreiche Groß-Organisationen und Institutionen wie die Berliner Polizei, die Stadtreinigungsbetriebe (BSR), der DGB, die Deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_279" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-279" href="http://www.pankow-normal-anders.de/2009/09/buendnis-gegen-homophobie-gegruendet/800px20090923_lsvd_buendnis_gegen_homophobie_01/"><img class="size-medium wp-image-279" title="Resolution auf Leinwand" src="http://www.pankow-normal-anders.de/wp-content/uploads/2009/09/800px20090923_lsvd_buendnis_gegen_homophobie_01-300x224.jpg" alt="Resolution auf Leinwand" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Resolution auf Leinwand</p></div>
<p>&#8220;Homophobie geht uns alle an&#8221;, so heißt es im Aufruf des neuen Bündnisses, das sich gestern im Roten Rathaus zusammen fand. Die Unterzeichner verpflichten sich, im Alltag jeglicher Form der Diskriminierung entgegenzutreten. Unter den unterzeichnenden befinden sich zahlreiche Groß-Organisationen und Institutionen wie die Berliner Polizei, die Stadtreinigungsbetriebe (BSR), der DGB, die Deutsche Bank Berlin oder auch der Deutsche Fußball-Bund e.V. (DFB).</p>
<p><a href="http://www.berlin.lsvd.de/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=471&amp;Itemid=263">Liste der Gründer/innen</a></p>
<p><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0924/berlin/0064/index.html">Artikel Berliner Zeitung</a></p>
<p><span id="more-276"></span></p>
<h3>Aufruf des Berliner Bündnisses gegen Homophobie: Anerkennung und Respekt für gleichgeschlechtliche Lebensweisen</h3>
<p>Homophobie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Sie zu bekämpfen, ist die Pflicht der ganzen Gesellschaft. Die Unterzeichner dieses Aufrufes sind sich einig, dass Homophobie nicht tatenlos hingenommen werden darf. Wir wollen der verbreiteten Homosexuellenfeindlichkeit gemeinsam entgegentreten. Deswegen haben wir uns im „Berliner Bündnis gegen Homophobie“ zusammengeschlossen.<br />
Homophobie ist eine soziale, gegen nicht-heterosexuelle Menschen gerichtete Feindseligkeit (<a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Animosit%C3%A4t" target="_blank">http://de.wiktionary.org/wiki/Animosit%C3%A4t</a>). Es handelt sich um eine irrationale, sachlich nicht begründete Aversion gegenüber homosexuellen, bisexuellen und transidenten Menschen und ihren Lebensweisen. Homophobie hat viele Facetten und Ausdrucksformen: Diskriminierung, Ausgrenzung und Benachteiligung, Beleidigung, Mobbing, Körperverletzung und Sachbeschädigung, Verschwörungstheorien, Hassparolen und Hetzartikel.<br />
Die Unterzeichner sind zutiefst beunruhigt über den hohen Verbreitungsgrad homosexuellenfeindlicher Einstellungen. Besonders besorgniserregend ist es, dass Homophobie auch unter jungen Menschen weit verbreitet ist. Auf Schulhöfen gehört „schwule Sau“ heute wieder zu den meistbenutzten Schimpfwörtern.<br />
Homophobie senkt die Schwelle zur Gewaltanwendung. Beleidigungen, Pöbeleien und gewalttätige Übergriffe gehören auch heute noch zu den Alltagserfahrungen vieler Homosexueller. Von einem hohen antihomosexuellen Gewaltpotential zeugt auch, dass das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ein Jahr nach seiner Einweihung bereits drei Mal beschädigt wurde.<br />
Homophobie geht uns alle an. Denn Homophobie ist ein Angriff auf die Grundwerte unserer Gesellschaft. Die Berliner Verfassung gebietet, dass kein Mensch aufgrund seiner sexuellen Identität benachteiligt werden darf – ebenso, wie sie die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Abstammung, der Rasse, der Sprache, der Heimat und der Herkunft, des Glaubens und der religiösen oder politischen Anschauungen verbietet. Wir wollen, dass die Verfassungswirklichkeit für Homosexuelle in Berlin auch zur Lebensrealität wird. Bei der Freiheit des Einzelnen und dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dürfen in einer demokratischen Gesellschaft keine Abstriche gemacht werden.<br />
Wir, die Unterzeichner dieses Aufrufes, verpflichten uns, im Alltag jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzutreten. Wir engagieren uns für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Unser Ziel ist ein breites gesellschaftliches Bündnis gegen Homophobie, das Hass und Intoleranz offensiv entgegentritt und die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen fördert.</p>
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