Gesamtgesellschaftliche Aktionskonferenz für Vielfalt in Pankow

Ende März fand ein erstes Treffen zum Thema “Aktionskonferenz in Pankow 2010  für Gleichberechtigung , Vielfalt und  ein solidarisches Miteinander sowie gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Homophobie statt.

Mit dabei waren bereits die OASE-Pankow,  das KuBiZ, die Integrationsbeauftragte,  vosifa, SPD-Pankow, die Initiative “Wir sind Pankow” sowie selbstverständlich die Vertreter i nnen der Netzwerkstelle [moskito].

Entlang eines vorläufigen Konzeptpapiers haben wir die ersten groben Züge und Grundideen einer möglichen Aktionskonferenz beraten.  Dabei haben wir auch noch einmal gemeinsam überlegt, welche Gruppen und Personen vielleicht noch an der Organisation und Durchführung einer solchen Aktionskonferenz für Pankow ein Interesse haben könnten. Und wir dachten vielleicht habt ihr bzw. haben Leute von Euch noch Lust, mitzumachen!

Bislang ist die Form noch sehr offen und kann von Euch gestaltewt werden. Es geht uns um ein zusammenbringen aktiver, auch sehr unterschiedlicher Personen Gruppen, um an bestimmten Punkten zusammenzuarbeiten, sich zu vernetzen und ein aktives Agieren gegen rechts im Bezirk zu befördern. Evtl. können auch verschiedene Pannel organisiert werden, so dass unterschiedliche Interessen neben einander stehen können und seperaten Raum haben.

Um all das zu besprechen  laden wir zu einem zweiten Treffen am 3. Mai 2010 um 18.00 Uhr im Nachbarschaftshaus am Teutoburger Platz, Fehrbelliner Straße 92, U-Bahnhof Senefelder Platz ein.

Mit dieser Aktionskonferenz sollen möglichst viele Akteure – Einzelpersonen wie Initiativen, Vereine,  Politgruppen, aber auch das Bezirksamt, Politik usw. – zusammengebracht werden,  die in den letzten Jahren in Pankow aktiv waren gegen Rechts bzw. sich für Vielfalt und  Respekt einsetzten. Wir gehen davon aus, dass es zahlreiche unterschiedliche Aktivitäten und Maßnahmen  in diesen Bereichen  gibt, die immer wieder an verschiedenen Orten zusammenkommen, es aber bisher keinen gemeinsamen Raum gibt, an dem die vielen, vielen Projekte und Aktivitäten gemeinsam miteinander diskutieren, sich austauschen, vernetzen und präsentieren können.

Es sollte bei dieser Konferenz nicht darum gehen, “krampfhaft” das Gemeinsame zu suchen, sondern die Pluralität und Unterschiedlichkeit als Ausgangspunkt

nehmen und produktiv nutzen. Die Aktionskonferenz soll auch einen Raum dafür bieten, Einschätzungen von engagierten Bürger/innen oder Gruppen über sozialräumliche Entwicklungen zu erfahren (Möglichkeiten des Mappings während der Konferenz).

Der Beteiligungsform sind dabei kaum Grenzen gesetzt. So können sich Organisationen und Initiativen beteiligen, in dem sie ihre Arbeit vorstellen, einen Diskussionworkshop anbieten , ein Aktionstraining für Demos  oder eine Malwerkstatt. Wir suchen  dringend auch noch Mitstreiter _ innen, die Lust und Zeit haben in die Betreuung der organisatorischen Arbeit einzusteigen !

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