23. November 2009, 19.00 im neuen Stadtteilzentrum Pankow (Schönholzer Straße 10)
An der Supermarktkasse meint ein Mann vor mir: „Arbeit zuerst für Deutsche!“; der Hausmeister in der Schule trägt ein T-Shirt mit rechtsextremer Symbolik; die Tageszeitung berichtet über rassistische Übergriffe. Diese und ähnliche Erfahrungen werden auch in Pankow gemacht. Was bleibt, ist oft ein Gefühl von Ohnmacht.
Wir möchte darüber sprechen, welche Erfahrungen es mit Ausgrenzungen im Bezirk konkret gibt. Ziel der Veranstaltung ist es mit möglichst unterschiedlichen Menschen aus Pankow ins Gespräch zu kommen und über Hintergründe, Lebenswelten und Ideen der Teilnehmenden im Kontext von Erfahrungen mit rechter Ideologie und Alltagsrassismus zu diskutieren.
Mit: Vertreterinnen und Vertretern der Initiative „Wir sind Pankow“ und [moskito] – Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und Vielfalt
Eine Veranstaltung in Kooperation mit ARIC – antirassistisch-interkulturelles Informationszentrum Berlin

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