Auseinandersetzung mit islamfeindlichen Äußerungen und Bekämpfung von Homophobie ist zentral!

Es ist nicht selten, dass wir in Zeitungen über die Bekämpfung von Homophobie lesen und es im gleichen Atemzug um islamfeindliche Vorurteile geht. Für eine Auseinandersetzung mit Homophobie und Islam müsste ebenfalls stärker sensibilisiert werden.  So ein Beispiel in der Berliner Zeitung: Es wird  über die Gründung des Bündnisses gegen Homophobie berichtet und die Rede von Alexander Zinn vom LSVD (Lesben- und Schwulenverband) zitiert:

“Unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund seien Vorurteile gegenüber Schwulen besonders weit verbreitet, so Zinn. Umso positiver fiel daher das Engagement von Türkiyemspor auf. Seit vier Jahren unterstützt der Fußballverein die “Respect Games”, eine Kampagne des LSVD. Das Foto eines jungen Fußballers bei Türkiyemspor zierte die Plakate.” (Berliner Zeitung, 24.09.09)

Hier wird behauptet, dass Menschen mit Migrationshintergrund besonders stark schwulen- und lesbenfeindlich seien. Dieses ist eine Position, die in Wissenschaft wie Praxis umstritten ist. Vor allem aber ist so eine Aussage problematisch, weil damit schnell weit verbreitetem Rassismus das Wort geredet wird.

Mit der Heteronormalisierung der islamischen Welt beschäftigen wir uns als Initiative in einer Abendveranstaltung am 8.11.2009.

Leave a Reply

 

 

 

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>